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Ausgaben Der Großen Fragen Evolution Von Francisco J. Ayala :: Ilyimi.Citton.Site Über SpektrumSachbuch Video

Vor solcherlei Kritik aus den eigenen Reihen kann er sich — dank engagierter Mitstreiter — auch nicht schützen, in dem er seinem derzeit ärgsten Kritiker das aktuelle Bulletin trotz pünktlich bezahltem Abonnement bis zum Beginn des Jahrestreffens in Zürich vorenthält.

Peter Winzeler weiter so Peter! Chronologiekritiker wissen, dass dies nicht unbedingt als positiver Trend zu interpretieren ist, da zumindest die wirkliche Geschichte nun mal ein Abfolge einmaliger Ereignisse ist.

Woher zukünftig der Wind wehen wird, deutet der Herausgeber ziemlich unverblümt im Editorial an. Er hat sich nicht nur zum Ziel gesetzt, sein Bulletin noch mindestens bis zum Jahre alleine zu produzieren, sondern hofft sogar, insoweit vom internetverursachten Periodikasterben zu profitieren, dass er schlussendlich mit seinem chronologiekritischen Bulletin eine Monopolstellung einnimmt.

Bereits jetzt arbeitet der Herausgeber an dieser kühnen Vision. Die verlagseigene Internetseite ist so langweilig, inhaltsarm und schlecht gepflegt, dass für jeden ernsthaft an der Chronologiekritik interessierten Leser dieser Seite der Kauf des Bulletins schon jetzt unverzichtbar ist.

Mit Blick auf die etwas fernere Zukunft scheint uns hier allerdings ein spannender wenn auch etwas unfairer Wettlauf zwischen der unvermeidlichen Vergreisung des Herausgebers und dem ewigen Jungbrunnen Internet bevorzustehen.

Atheisten e. Bis Ende April schreibt er rund provokante Beiträge. Hauptabteilung über was dabei herauskommt, wenn der Herausgeber selber in die Bresche springt.

Wo aber die Hauptüberschrift höchste inhaltliche Erwartungen weckt, holt einen der Untertitel des Beitrages schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Ulrich Kutschera profiliert sich seit einigen Jahren als eine Art missionarischer und zugleich karrierebewusster Hüter der reinen darwinistischen Lehre und darüber hinaus als lautstark agierender Verteidiger der universitären Wissenschaften vor kreationistischer Unterwanderung oder gar Bevormundung.

Dies liegt erstens an seiner Neigung zum verwegenen weltanschaulichen Herumschwadronieren, zweitens an seinem schlichten Bild vom wissenschaftlichen Fortschritt, drittens an seiner erstaunlich geringen Kenntnis von evolutionsbiologischen Forschungsfronten und viertens auch an einer kaum übersehbaren Angst vor einer direkten Konfrontation mit den führenden Vertretern seines kreationistischen Feindbildes.

Hermann Müller-Karpe. Solche Ticks sind zuhauf von renommierten, während ihrer beruflichen Karriere völlig naturalistisch arbeitenden Physikern, wie z.

Max Planck bekannt. Von solcher Art Motivlage kann sich natürlich kaum jemand freisprechen, nur dass die meisten eine erheblich höhere Hemmschwelle haben, die Produkte solcher Motivlagen öffentlich auszubreiten.

Wie immer kommt dabei in Abhängigkeit von der tatsächlichen Sachkompetenz mal mehr und mal weniger Originelles und Erträgliches heraus.

Illig hat in seinem Evolutionismus -Artikel den Bogen weit gespannt. Da hat es mit Illig gerade den richtigen Leser gefunden, denn gebildet ist er allemal, auch wenn es ihm substanziell an biologischem Sachverstand mangelt.

Hinsichtlich seines eigenen sachlichen Nährwertes ist das Büchlein allerdings zwischenzeitlich reichlich verstaubt.

Kurz: Menting statt Mayr! Weshalb so harte Worte? Schon damals war mir klar, dass es Illig hier an Substanz und Verständnistiefe fehlte.

In seinem neuerlichen Evolutionismus -Artikel ist Illig meiner Bitte und durchaus eigennützigen Warnung , sich nicht auf mich zu berufen, wieder einmal nicht gefolgt.

In seinen einleitenden Einlassungen zu neu entdeckten oder bestätigten Artbildungsmechanismen ohne räumliche Trennung verweist er auf meinen Artikel zur explosiven Artbildung bei ostafrikanischen Buntbarschen.

Selbstgefällig und stur wie unser Herausgeber nun mal ist, zitiert er nicht die brandaktuelle Fassung auf meiner Website oder die immerhin schon aktualisierte Fassung in der Naturwissenschaftlichen Rundschau , sondern die zwischenzeitlich ziemlich veraltete ursprünglich in seinem Bulletin veröffentlichte Version.

Dies kann man wohlwollend als Zugeständnis an bequeme Zeitensprünge -Leser oder auch weniger wohlwollend als fahrlässige oder gar gezielte Provokation interpretieren.

Auf eine detaillierte inhaltliche Auseinandersetzung mit Illigs neuerlichen Einlassungen zu Artbildungsmechanismen verzichte ich hier, weil dabei nur herauskommen kann, was ich auf meiner Internetseite schon pointiert herausgearbeitet habe.

Bei meinen ersten Versuch, mich bei ebay einzuloggen, machte ich folgende Erfahrung: Zu Beginn des eigentlich narrensicheren Vorganges wurde ich von der ebay -Software wiederholt freundlichst darauf hingewiesen, dass Mammut , Wollnashorn , Säbelzahntiger , Dodo und andere spektakuläre ausgestorbene Arten als Benutzername schon vergeben wären.

Wie das? Für das ebay -Anmeldeprogramm wäre sie aber sicherlich eine sinnvolle Erweiterung Bei aller Neigung zur schonungslosen Kritik können und wollen wir hier nicht verschweigen, dass Illigs Evolutionismus -Artikel auch gelungene Passagen enthält.

Illig gelingt es hier überzeugend, Kutschera als ahnungslosen Herumschwadronierer in theologischen Sachfragen zu entlarven. Im Übrigen ein schönes Beispiel für die Paranoia orthodoxer Evolutionisten gegenüber Kreationisten oder auch nur Evolutionskritikern.

Wie kam ich zu der Ehre? In meinem bereits erwähnten, in der NR erschienenen Übersichtsbeitrag zur Buntbarschevolution hatte ich mir mit Einverständnis der Redaktion erlaubt, neben anderen Evolutionsmodellen auch kurz das kreationistische Grundtypenmodell zu erwähnen.

Der zum biologischen Wissenschaftsaberglauben neigende Wissenschaftstheoretiker Dr. Mahner hatte darauf hin in einem empörten Leserbrief dagegen protestiert, dass in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift kreationistische Pseudowissenschaft beworben wird.

In Mahners Leserbrief und meiner später veröffentlichten Replik wird auch auf meine Autorentätigkeit für das Zeitensprünge -Bulletin Bezug genommen, Illig aber namentlich nicht erwähnt.

Das grenzt zweifellos an Wahn im fortgeschrittenem Stadium, also Wahn, der sich schon erheblich von der Realität gelöst hat.

Für Zweifler darf ich hinzufügen, dass Kunz schon deshalb ein vertrauenswürdiger Gewährsmann ist, weil er mit dem Ankläger Mahner befreundet ist.

Von den Realitäten nun wieder zu den Wahnvorstellungen: Wie meistens entwickeln sich diese aus sehr pragmatischen Ängsten: Illig musste sich von Beginn der Phantomzeitdebatte an heftigst und zeitraubend gegen den Verdacht wehren, Pseudowissenschaft zu betreiben.

Zweifelsfrei wäre er, um der Beförderung seiner Phantomzeitthese willen, sogar bereit, seine eigene Religiosität zu verleugnen. Angesichts der geschilderten Sachzwänge habe ich für Illigs monomanes Verhalten, sich ständig als nüchternst und objektivst denkender Wissenschaftlicher zu profilieren zu müssen, ein gewisses Verständnis.

Das hört allerdings auf, wenn ihm vor lauter Genuss an öffentlichen Reinwaschungen der eigenen Haut von selbst- konstruierten Verdächtigungen, der eigentliche Skandal an der Geschichte verborgen bleibt.

Halbsatz aus meiner ebenfalls veröffentlichten Replik. So gekürzt und entstellt, ist es nicht verwunderlich, dass sich der unbedarfte oder wissenschaftsgläubige Leser ein falsches Bild von meiner Position in der Kreationismus-Evolutionismus-Debatte machen muss.

Aber warum bleibt unserem Herausgeber der eigentliche Skandal in dieser Geschichte verborgen? Allein aus Selbstgefälligkeit? Nein, da scheint noch mehr im Spiel zu sein!

Und selbst wenn sie ihm vorliegen würde, hätte er wegen seiner vielfältigen Verpflichtungen an den Phantomzeit-Fronten kaum Zeit, sie sorgfältig auszuwerten.

Zum Anderen scheint es da, eine gewisse Seelenverwandtschaft zwischen Illig und Kutschera zu geben. Solche Be- oder Empfindlichkeiten verbinden, trüben aber den klaren Blick und das Selbstreflexionsvermögen.

Dies geschieht sicherlich nicht nur aus reiner Eitelkeit, sondern auch aus legitimen Gründen der Zweitverwertung, d.

Illigs Mitteilungsbedürfnis hat allerdings Grenzen und die fangen dort an, wo es ihm extern an den Kragen geht. Erheblich weniger ausführlich zitiert unser Herausgeber nämlich aus Müller-Karpes Replik zu seiner Stellungnahme.

Die verbreitete Strategie, kritische Texte zu unterschlagen oder zu verstümmeln, ist zwar für den informierten Leser relativ leicht zu entlarven ist, bringt aber häufig durchaus den gewünschten Erfolg.

Der Autor der Rezension, der Redakteur Hubert Rehm gehört zweifellos zu den von der konservativen Professorenschaft am meisten gefürchteten Kritikern des deutschen Wissenschaftsbetriebes.

Bei allem Engagement lässt er die Gegenseite zu Wort kommen. So ein hanebüchener Unsinn! Das genaue Gegenteil trifft zu.

Weithin das übliche chronologiekritische Standardgequatsche über verdrängte katastrophische Ereignisse, unzureichend verstandene Evolutionsmechanismen und gravierende Datierungsirrtümer im Allgemeinen sowie wissenschaftliches Intrigantentum im Speziellen.

Illig hätte gut daran getan, sich mit Bezug auf frische Fachliteratur auf die eigentliche Thematik, die Menschheitsgeschichte und Menschwerdung im Paläolithikum zu konzentrieren und schonungslos die Schwächen von Müller-Karpes alterswirrer Argumentation aufzudecken.

Diese im pränatalen Zustand allein die Mutter verwalten treuhänderisch [! Wie sollte Müller-Karpe auch wissen, dass die Vorstellung von einer pränatalen Harmonie zwischen Mutter und Embryo nach den neusten Erkenntnissen der Genforschung zutiefst erschüttert wurde, wenn dies nach Matt Ridley nur den wenigsten Evolutionsbiologen bekannt ist?

Tatsächlich stellt sich Schwangerschaft dem Genetiker heute als Schlachtfeld zwischen elterlichen und kindlichen Genen dar.

Eric Kandel scheint Müller-Karpe entweder noch nie gehört oder wie viele Menschen schlicht verstört zu sein. Knorrig-gekränkt teilte Illig mir daraufhin mit, ihm sei es bisher noch nicht vorgekommen, dass eine Rezension schon vorab, d.

Stur und unbelehrbar wie unser Herausgeber nun mal ist, fiel seine Besprechung dann trotz oder auch wegen meiner Warnung so positiv aus, dass Zillmer keine Bedenken hatte, sie ungekürzt auf seiner Internetseite zu veröffentlichen.

Dort kann man sie bis heute als aus Zillmers Sicht willkommene Legitimation für seine dreiste Eigenpropaganda nachlesen. Erst drei Jahre später scheint Illig seine Fehleinschätzung erkannt und bereut zu haben.

Im Nachhinein ist zu bedauern, dass sich Illigs zweifellos vorhandener kritischer Sachverstand immer erst dann einschaltet, wenn er bemerkt, von einem vermeintlichen Mitstreiter plagiiert zu werden.

Illigs Kritik geht dann aber nicht in Selbstkritik über, sondern verflacht in einem selbstgefälligen Lamentieren.

Wuketits entdeckt. Natürlich ohne jegliche Reaktion Einem Sinn, der den Menschen laut Illig als unerwünschte Nebenwirkung der Evolutionstheorie abhanden gekommen ist.

Schon hier stutzt der Laie! Denken wir z. Aber damit nicht genug, der Darwinismus hat laut Wuketits nicht nur das Potenzial falsche Sinngebung zu zerstören, sondern soll uns auch noch Hilfestellung bei der Sinnsuche geben.

Wir wären Marionetten eines in seinen Absichten letztlich undurchschaubaren Designers. So ein Quatsch!

Womit die freiheitliche Sinnsuche ja irgendwie wieder hin wäre Im Übrigen liest, wer auf der Suche nach einem tragfähigen Sinn ist, in der Regel weder Darwin , noch Dawkins oder gar einen Wuketits , sondern schlicht gute Romane über die Abgründe und Höhenflüge des Lebens.

Alternativ kann man sich natürlich auch gleich gezielt bei lebenserfahrenen und lebenstüchtigen Philosophen, wie z. Schopenhauer informieren.

Und welches Sachbuch hatte das originellste Event zum Erscheinen? Ganz gewiss Universum für alle , das kurz vor Jahresende mit einer kombinierten Lese-, Interview-, Vortrags-, Video-, Verkaufs- und Signierveranstaltung in der Heidelberger Peterskirche!

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Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Das Manuskript ist in einem teilweise schwer verständlichen, kreolischen Spanisch verfasst, mit Quechua-Einschüben, und weist zahlreiche Wiederholungen und Textinkonsistenzen auf; der Erzähler hat Vieles gemein mit den quipucamayoc , den Wahrern der quipu-Schnüre , der mnemotechnischen Knotenschrift, in der die offiziellen Berichte der Inka festgehalten wurden.

Obwohl Waman Pumas zwischen und geschriebenes, in Lima abgesandtes und an den König von Spanien adressiertes Manuskript - es umfasst annähernd 1.

Waman selbst spricht zweimal im Text die Hoffnung aus, der König möge sein Buch im Druck veröffentlichen - was nie geschah. Die Veröffentlichung Paris erlebte Pietschmann nicht mehr.

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